Olof Boman
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Olof Boman

Die Entdeckung aus Schweden: Nach seinem Studium in Orchesterdirigieren an der Königlichen Musikschule Stockholm konnte sich Olof Boman als einer der interessantesten und vielseitigsten Dirigenten Schwedens profilieren. Über das klassische Repertoire hinaus widmet er sich mit Begeisterung der Musik des 18. Jahrhunderts und erweist sich immer wieder als versierter Grenzgänger zwischen Alt und Neu, Genre und Sparte.

Sein Opern- und Sinfonienrepertoire hat sich Olof Boman mit den namhaftesten schwedischen Orchestern erarbeitet, so mit Göteborgs Symfonikern, dem Norrköping Symfoniorkester, der Norrlandsoperan (Umeå). Die Zusammenarbeit mit international renommierten Chören, u.a. dem Schwedischen Radiochor, dem NDR-Chor in Hamburg und dem RIAS Kammerchor in Berlin, festigte darüber hinaus seinen Ruf als Spezialist für Vokalmusik und führte zu zahlreichen Einladungen als Operndirigent. Er war musikalischer Leiter für mehrere Operninszenierungen, unter anderem an der Vadstena Akademie, mit der er eine enge Zusammenarbeit pflegt. Im Sommer 2008 dirigierte er die viel beachtete Produktion "L'opera seria" von Florian Leopold Gassman am Schloßtheater Drottningholm in Stockholm.

Sein leidenschaftliches Interesse für die Musik des 18. Jahrhunderts führte ihn zum Cembalostudium und zur Auseinandersetzung mit der Aufführungspraxis des Barocks und der Klassik. Die intensive Zusammenarbeit mit mehreren Barockorchestern wie der Akademie für Alte Musik Berlin beim Bachfestival in Köthen 2006, in Vertretung für René Jacobs, sowie bei den GLOGER festspillene in Kongsberg (Norwegen) steht in der Folge. Im Juni 2009 leitete Olof Bomann Haydns Marionettenoper "Philemon und Baucis" bei den Musikfestspielen Potsdam-Sanssouci.
Insbesondere als künstlerischer Leiter der GLOGER festspillene, zusammen mit Isa Gericke, ist Olof Boman mit eigenen, unkonventionellen Programmideen hervorgetreten. Für die Festivalausgabe 2009 entwickelte er ein neues Oratorium mit Werken von Georg Friedrich Händel und Thomas Jennefeld, das mit der Akademie für Alte Musik Berlin uraufgeführt wurde.

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PROGRAMM I

Georg Friedrich Händel

Glogeroratorium:

PART I - Sorrow, Dispair, Hate and Anger
Arien und Chöre aus Hercules, Messiah, Samson, Belshazzar, Alexander Balus

PART II – IN OTHER WORDS av THOMAS JENNEFELT (*1954)

PART III - Joy, Hope, Happiness and Love
Arien und Chöre aus Messiah, Hercules, Jephta, Saul, Acis and Galatea, Theodora, Belshazzar

PROGRAMM II

Joseph Martin Kraus

Ouverture to Olympie VB 29
Aria aus Proserpin - "Ack hvad behag ett hjerta njuter”

Suite aus Amphitryon VB 27
Baletto - Andante grazioso - Finale

Joseph Haydn
Berenice, che fai  Hob. XXIV a:10
Scene und Arie fuer Sopran und Orchester
Symphonie No 104 in D-Dur “London”

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Monika Rebuschat / Anne Röwekamp
+49 (0)30 – 695 66 07 11
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