Roland Kluttig
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Roland Kluttig

Roland Kluttig hat sich als Operndirigent und mit außergewöhnlichen Programmkonzeptionen vom Barock bis zur neuesten Musik einen Namen gemacht. Immer auf der Suche nach neuen Zusammenklängen und eindrücklichen Konzerterlebnissen stellt Roland Kluttig spannende Konzertprogramme und ganze Aufführungsreihen zusammen.
Nach erfolgreichen Debüts hat Roland Kluttig mittlerweile mehrfach mit den Rundfunk-Sinfonieorchestern in Stuttgart, Frankfurt, Berlin, Freiburg und Leipzig, dem Deutschen Sinfonieorchester, dem Residentie Orkest Den Haag, Iceland Symphony, Klangforum Wien und ASKO Amsterdam zusammengearbeitet.
An der Stuttgarter Staatsoper hatte er zwischen 2000 und 2004 als Kapellmeister und Assistent von Lothar Zagrosek u.a. die Premiere von Morton Feldmans „Neither“, und Wiederaufnahmen von Luigi Nonos „Al gran sole“, Mozarts „Don Giovanni“, Verdis „Don Carlos“ und Offenbachs „Les contes d`Hoffmann“ geleitet. Die von ihm geleitete Uraufführung von Richard Ayres Oper „The cricket recovers“ beim Aldeburgh Festival wurde vom „Independent“ in England zur „besten Opernproduktion 2005“ gewählt. Beim Crested Butte Music Festival in den USA war er von 2004 – 2006 principal conductor.
Als Musikalischer Leiter des Kammerensembles Neue Musik Berlin (KNM) hat er die Entwicklung dieses Ensembles zu einem der führenden in Deutschland entscheidend mitgeprägt. Mit Projekten zu Hanns Eisler, Iannis Xenakis und einer Konzertreihe im RADIALSYSTEM V Berlin ist er diesem Ensemble weiterhin verbunden.

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DER GOLDENE SCHNITT – Musik für Streicher und Schlagwerk

Purcell – 3 Siebenstimmige Fantasien und in nomines
Xenakis -
Aroura für 12 Streicher
Sciarrino
- Stück für Schlagquartett
Bartok
- Musik für Saiteninstrumente, Schlagwerk..

Im ersten Teil werden Purcells strenge Fantasien von Streichergruppen im Raum verteilt gespielt. Die Anzahl der Stimmen ist zunehmend und korrespondiert so mit dem ersten Satz Bartoks. Am Höhepunkt, dem Goldenen Schnitt, spielen die Streicher Xenakis Aroura – Streichinstrumente erzeugen quasi Schlagzeugklänge. Als Negativ, direkt darauf folgend, ein Schlagzeugstück von Sciarrino, hauptsächlich Streichaktionen, Reibeklänge, danach noch "in nomines" von Purcell in abnehmender Stimmenzahl zum räumlichen Ausgangspunkt zurückkehrend. Im zweiten Teil erklingt dann Bartok.
Musik im Industrieraum, 2000, Duisburg, Kraftzentrale, Ensemble Resonanz, Kölner Schlagquartett.

AMERIQUE (als Sinfonieorchester- oder Kammerorchesterprogramm)

Ives Orchestral Set Nr. 2 und weitere kurze Stücke
Copland Klarinettenkonzert oder Consolation für großes Orchester
Ruggles – men and mountain
Revueltas – Sensemaya oder Homenaje a Garcia Lorca
Varese – Ameriques, Arcana und/oder Equatorial
Zappa –
Bogus Pomp

Unser Bild amerikanischer Musik ist entweder Gershwin – Bernstein, Cage – Feldman, minimal music, Hollywood music und Ives – Varese. Daß es gerade im Umkreis und beeinflusst von den letztgenannten eine ganz eigene nord- und lateinamerikanische Musik gibt, soll dieses Konzert zeigen. Es ist nicht einfach ein Lexikon der Unbekannten, sondern eine Darstellung der speziellen, durch Ives und Varese ausgelösten Impulse.

ORIENT-EXPRESS

Debussy - Khamma
Ravel - Sheherazade
Scelsi - Anahit
Vivier -
Buchara
Koechlin -
Les heures persanes

Formen des Exotismus in der europäischen Musik: Das Programm kann erweitert werden mit frühen „Orientalismen“ wie mit der Ouvertüre zur „Entführung aus dem Serail“ oder einer türkischen Symphonie von Süßmayr über diverse Stücke des 19. Jahrhunderts bis zu den hier genannten.

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Schoenberg: Moses und Aron

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Ayres: No.31 for Trumpet & Ensemble Ayres: No.31 for Trumpet & Ensemble
for Samuel Beckett

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Musik in Deutschland 1950-2000

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Monika Rebuschat
+49 (0)30 – 695 66 07 11
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