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Constantinople / Programme

Metamorfosi - Impressions Baroques 

Unter dem sprechenden Titel Metamorfosi präsentiert Constantinople ein facettenreiches italienisches Barockprogramm zusammen mit der Sängerin Suzie LeBlanc, eine der meist gefragten Alten Musik Soprane ihrer Generation. Mit teils eher unbekannten Werken selbst der bekanntesten italienischen Komponisten des 16. Jhs. eignen sich die Musiker um Kiya Tabassian die Werke auf ihre Weise an und liefern neue barocke Impressionen.

Claudio Monteverdi ll ballo delle ingrate (Excerpt), Si dolce è il tormento
Giovanni Girolamo Kapsberger & Marco Uccellini Bergamasca
Salomone Rossi Sinfonia quinta (Excerpt) 
Barbara Strozzi L'Eraclito amoroso
Giovanni Girolamo Kapsberger & Andrea Falconieri Capona / Ciaconna
Tarquinio Merula Sentirete una canzonetta
Giovanni Girolamo Kapsberger Toccata arpeggiata, Kapsberger
Stefano Landi Marillide deh vieni 
Giovanni Girolamo Kapsberger Colasione, Canario
Stefano Landi A che più l'arc tendere
Giovanni Girolamo Kapsberger Passacaglia
Barbara Strozzi Amor dormiglione

Suzie LeBlanc, Sopran  
Kiya Tabassian, Setar, Shourangiz, Leitung
Michel Anger, Barockgitarre und Theorbe
Olivier Breault, Barockvioline
Pierre-Yves Martel, Viola da gamba
Patrick Graham, Percussion

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Dalla porte d’oriente

Gesänge der italienischen Renaissance und des osmanischen Hofes finden sich in einem Manuskript des frühen 17. Jhds., zusammengestellt von dem polnischen Musiker und Orientalisten Albert Bobowski (Ali Ufki). Der Autor wechselte dabei mit einer fantastischen Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit von einer Sprache und von einer Musik in die andere. Zusammen mit dem italienischen Tenor Marco Beasley macht Constantinople diese Sammlung mit dem Charme ebendieser Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit wieder zugänglich. Dabei gelingt den Musikern ein kongenialer Brückenschlag zwischen den Kulturen Europas und des Orients.

Marco Beasley, Tenor
Kiya Tabassian, Setar, Gesang, Leitung
Stefano Rocco, Theorbe, Barockgitarre
Fabio Accurso, Laute
Didem Başar, Kanun
Pierre-Yves Martel, Viola da gamba
Tanya Laferrière, Geige 
Patrick Graham, Perkussionzurück zum Seitenanfang


Jardins Migrateurs
mit Ablaye Cissoko

Jardins Migrateurs ist ein facettenreiches Programm, das die Kulturen der Künstler durch den Dialog traditioneller Instrumente wie Setar und Kora miteinander verbindet. Der aus Senegal stammende Sänger und Komponist Ablaye Cissoko spielt die aus Westafrika stammende Kora und arbeitet nach zahlreichen Kollaborationen mit namhaften Weltmusik- und Jazz-Künstlern wie François Jeanneau, Omar Pene, Simon Goubert oder Volker Goetze erstmalig mit dem Ensemble Constantinople zusammen. 

Das Ergebnis Jardins Migrateurs (zu Deutsch »Wandernde Gärten«) führt die Künstler zurück an ihre Wurzeln und verbindet deren Kulturen durch den Einsatz der traditionell persischen Setar und der westafrikanischen Kora. Hier stehen nicht die bloße Demonstration von Können und Virtuosität der Instrumentalisten im Vordergrund, sondern vielmehr die eher einfach gehaltenen Lieder, die auf die universelle Sprache der Emotionen zurückgreifen. zurück zum Seitenanfang


Paths to the Summit – die Entdeckung persischer Diamanten

Paths to the Summit wirft ein Schlaglicht auf ein Phänomen der persischen Geschichte, als zwischen 1500 und 1730 eine Vielzahl iranischer Musiker in die osmanischen und byzantinischen Zentren auswanderten. Die Spuren nachverfolgend sind die Musiker um Kiya Tabassian auf Manuskripte des 16. bis 18. Jahrhunderts gestossen, die deren Kompositionen notiert und konserviert haben. Die Manuskripte wurden in den Palast- und Klosterbibliotheken in der Türkei und Griechenland aufbewahrt. Sie zeugen vom Einfluss der persischen Musik in den Regionen und vom fruchtbaren Austausch, der eine einzigartige, von heutigen Stilen und Rhytmen sich deutlich unterscheidende Musik hervorgebracht hat. Die Entdeckung und Erschliessung der Manuskripte bringt jahrhundertelang verborgene musikalische Diamanten zu Tage, von ungeheuer feinem Schliff. Sie in ihrer ursprünglichen Brillanz erstrahlen zu lassen, tritt Constantinople mit einigen der besten iranischen Musiker und deren Kollegen aus der Türkei und Griechenland an.

Sepideh Raissadat, Vocals
Didem Başar, Kanun
Kyriakos Kalaitzides, Oud
Kiya Tabassian, Setar, Leitung
Pierre-Yves Martel, Viola da gamba
Ziya Tabassian, Tombak, Perkussion   

Aus dem Programm: Pishrow RAST, Osul Nim Saqil (24 temps), Acemler (1500-1550), Cantemir Collection #308
GOLESTAN, Pishrow PANJ-GÂH, Osul Duyek (8 temps), Acemler (1500-1550), Cantemir Collection #27
Pishrow BAYATI, Osul Duyek (4 temps), Acemler (1500-1550), Cantemir Collection #286
Pishrow NAVA, Osul Dowr-e kabir (14 temps), Acemler (1500-1550), Cantemir Collection #52
Naqsh DAR BAZME DEL, NOWROUZ-E AJAM, Osul Hafif (32 temps), Anonyme, MSS s 314
Pishrow Bayati, Osul Duyek, Acemler (1500-1550), Cantemir Collection # 100
TASNIF, Segah, Osul Mokhammes (16 temps), Abdol Ghâder Marâghi (1353-1435), Codex 259 Monastère de Leimonos (daté 1572) 
KUME ACAM, Pishrow MOHAYER, Osul Duyek, Acemler (1500-1550), Cantemir Collection #37/ MSS S 72, 73
SABA BE TAHNIYATE PIRE MEY FOROUSH AMAD, Semai OSHAQ, Anonyme, MSS S 136
CHESHME MAST, HUSEYNI Agir Semai (10 temps), Shishtari Murad (-1688) Pishrow DOGAH HUSEYNI, Osul Saqil (48 temps), Shah Gholu Gheychaki, MSS s 44, 45
KUH-PAREH, Pishrow HESSAR, Osul Duyek, Agha Mo’men (c.1525-1600), Cantemir Collection #163
Samai HEJAZ, Osul Semai (6 temps) Anonyme Cantemir Collection #255
Quellen: Cantemir Collection, Dimitrius Cantemir (1673-1723); Macmua-i Saz u Suz Ali Ufki Bobowski; Codex 259 Monastery of Leimonos, Island of Lesbos, Greece (1572)
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