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Michel Godard – Serpent, Tuba, E-Bass 

Michel Godard ist einer der virtuosesten Tuba- und Serpentspieler in der Jazzszene und in der Szene improvisierender Musik. Die Art, wie Godard die Tuba spielt, ist bemerkenswert: Seine technischen Fähigkeiten sind atemberaubend, sein Ton ist warm und klar, seine Fähigkeit, Obertöne zu erzeugen (die sogenannte multiphone Spielweise) und seine Musikalität überraschen den Zuhörer. Wie leicht kann dieses unhandliche und schwerfällige Instrument tönen!
Mit dem Vorläufer der Tuba, mit dem Serpent, einem Instrument, dessen Name die Instrumentenform beschreibt: eine sich ringelnde Schlange, erweitert Godard seine Ausdrucksmöglichkeiten in der Gegenwartsmusik, im Jazz und im klassischen Bereich sowie in der Alten Musik. Für Michel Godard gibt es unglaublich viele Ähnlichkeiten zwischen einem Musiker des 16. bzw. beginnenden 17. Jahrhunderts und einem Jazzmusiker von heute - angefangen bei den Möglichkeiten zur Improvisation und damit dem Umstand, dass beide Musiker immer auch Komponisten sind. Deshalb sucht Godard in seinen Projekten die Begegnung mit Musikern, die auf Renaissance- oder Barockmusik spezialisiert sind, und Jazzmusikern, die offen für andere Musikpraktiken sind.
Ob mit Tuba oder Serpent, mit Jazz oder Alten Musik Projekten im Gepäck hat Godard zahlreiche Konzerttourneen in West- und Südeuropa absolviert. Kompositionsaufträge u.a. des französischen Rundfunks („Penthés(il)ée II“ 2000), der Donaueschinger Musiktage/SWR („de mémoire de tuba“ 1999, „Tra la folla, mora, mormora“ 1998, „Praeludium“ 2001) usw. haben darüber seinen Ruf als Komponist gefestigt. 

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Un Egyptien à Venise – „Su l‘onda d’amore“

Venedig 1641: Ein ägyptischer Musiker landet am Riva degli Schiavoni. Benedetto Ferrari erwartet ihn – gerade erst hat er sein drittes Buch der „Musiche varie a voce sola“ veröffentlicht. Monteverdi wird sich daraus für die Premiere seiner Oper „L’Incoronazione di Poppea“ am Teatro Santi Giovani e Paolo sein wundervolles „Pur ti miro“ ausleihen. Ferrari ist glücklich und ungeduldig, endlich diesen berühmten Ud-Spieler kennen zu lernen. Auch er ein Virtuose und Komponist, dessen Ruf sich über den gesamten Mittelmeerraum verbreitet hat. Der eine wird eine Musik entdecken, die sich auf ihrem Weg von den modalen Tonarten hin zu den Harmonien der Zukunft verändert, der andere entdeckt die Feinheiten der mikrotonalen Intonation, die die schon raffinierten modalen Tonarten weiter bereichert. Gemeinsam werden sie eine Musik ohne Grenzen ersinnen, wunderschön und biegsam, hinausgeworfen aus der Zeit: „Su l’onda d’amore“.
Michel Godard - Serpent/Bass, Ihab Radwan - Oud, Fanny Paccoud - Violine, Angélique Moillon - Barockharfe, Guillemette Laurens - Gesang

Adagio ma non tanto

Werke von Godard, Biondini und Bach
"Adagio ma non tanto" ist ein Ausdruck, den Bach für einige seiner schönsten Melodien wählte.
Michel Godard - Serpent, Tuba, Bass; Luciano Biondin - Akkordeon; Lee Santana - Theorbe

Le Chant du Serpent

Der Serpent wurde vom 16. Jh. bis Ende des 19. Jh. in den Kirchen Frankreichs hauptsächlich zur Begleitung des sogenannten Plain Chant, des gregorianischen Gesanges, verwendet. Dabei entwickelte sich eine gewisse Tradition der Improvisation im Wechselgespräch mit der Orgel. Jede Kirche in Frankreich hatte ihren Serpent und Serpentspieler. Der Serpent und die Orgel spielten allerdings nicht gemeinsam, sondern abwechselnd. Nun aber ...
Michel Godard - Serpent, Claudio Astronio - Orgel 

Le Concert des parfums

Parfumiers und Musiker bedienen sich einer ähnlichen Sprache. Sie sprechen von Akkorden, Noten und Harmonien. Sobald diese verweht oder verklungen sind, bleibt nichts weiter als eine Erinnerung. Im Konzert: Alte und zeitgenössische Musik, Instrumente des 17. und 21. Jahrhunderts, kostbare natürliche Düfte aus Vergangenheit und Gegenwart – ein Traum von Zeitlosigkeit.
Michel Godard - Serpent/E-Baß, Fanny Paccoud – Violine, Bruno Helstroffer – Theorbe, Gavino Murgia - Saxophon/Stimme
Ursulla S. Yeo - Parfum

A Journey to splendor
Werke von Heinrich Schütz, Christoph Bernhard, Gavino Murgia und Michel Godard

Michel Godard - Serpent/E-Bass, Guillemette Laurens - Gesang, Fanny Paccoud - Violine, Marthe Perl - Violone, Gavino Murgia - Saxophon/Stimme, Bruno Helstroffer - Theorbe

Monteverdi - trace of grace >>

Sechs Musiker treffen sich in der beeindruckenden Abbaye de Noirlac, einem ehemaligen Zisterzienserkloster aus dem 12. Jahrhundert, im Herzen Frankreichs: Michel Godard, ein Virtuose des Serpents, Guillemette Laurens, Mezzo-Sopranistin der Alten Musik, Fanny Paccoud, eine Geigerin, die sich beschwingt zwischen Alter und Neuer Musik bewegt, der Komponist und Bassist Steve Swallow, Legende des Jazz, Gavino Murgia, ein erstaunlicher Improvisator auf dem Saxophon und nicht minder erstaunlicher Sänger mit einer verblüffenden Stimme, und Bruno Helstroffer, ein Theorbenspieler, der auf seinem Instrument erfindungsreich zaubern kann. Diese Sechs treffen zusammen, um eine neue Musik zu erschaffen, spielend mit und ausgehend von … Monteverdi. 

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Claudio Monteverdi: "Si dolce è il tormento".
Abbaye de Noirlac, Bruère-Allichamps (Frankreich) Frühjahr 2011

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Monika Rebuschat
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