Bach Programme

> Michel Godard
<< Adagio ma non tanto

> Holland Baroque
<< Bach universale & Giovanni Sollima
<< Die gesungene Kunst der Fuge & Harry van der Kamp
<< Die Brandenburgischen Konzert & Lars Ulrik Mortensen

> Vocalconsort Berlin
<< Johannespassion - Das Oratorium als Drama
<< Welt und Wirkung
<< Motetten
<< Bach und Kurtág
<< Bach und Schütz 

> CONTINUU M
<< Bach all'italiana
<< Herzensgeschenke
<< Vormals Bach
<< Quodlibet

> Fahmi Alqhai / Accademia del Piacere
<< The Bach Album
<< In dulci jubilo
<< Leipziger Erinnerungen

> Collegium 1704 & Collegium Vocale 1704
<< Bach-Dynastie
<< Mit Anna Prohaska - Sopran & Xenia Löffler - Oboe
<< h-Moll Messe

> Leila Schayegh
<< Werke für Violine (solo) und Cembalo (solo) 
<< Sonaten und Partiten für Violine solo

> Inside Partita
<< Midori Seiler (Violine), Renate Graziadei (Tanz), Fabian Russ (Elektronik)



> Michel Godard

Adagio ma non tanto
J.S. Bach hat uns einige der schönsten Adagios der Musikgeschichte geschenkt. Er ist einer der wenigen Komponisten, der diese Kompositionen "Adagio ma non tanto" statt des üblichen "Adagio ma non troppo" nannte. Neben dem poetischen Klang dieses Titels gefällt Michel Godard die Idee, dass die Welt dieses "non tanto" vom "non troppo" absetzt. Nichts bleibt in der Musik Bachs dem Zufall überlassen, das "non tanto" bezeichnet sicherlich ein Tempo nahe der 60 Schläge pro Minute, ein Tempo, das in vielen Bereichen den Takt unseres Lebens vorgibt. Die drei Musiker werden in diesem Programm einige der "Adagio ma non tanto" von Bach neu lesen und, wie in einem Spiegel, eigenen Kompositionen gegenüberstellen.

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>Holland Baroquezurück zum Seitenanfang

Bach universale
Ein musikalisches Treffen der Spitzenklasse: Bach und Sollima. Giovanni Sollima ist ein einzigartiger Cellist, der mühelos zwischen den Stilen wechselt: zwischen Alter und Neuer Musik, zwischen Improvisation und virtuosen Soli. Er spielt nicht nur begnadet Cello, sondern komponiert und forscht auch. Kürzlich hat er ein Cellokonzert von Boccherinis Cellolehrer, dem neapolitanischen Komponisten Giovanni Batista Constanzi, gefunden und aufgeführt. Er veranstaltet auch Flashmobs mit 100 Cellisten, was für ihn eine Möglichkeit bedeutet, sich für eine bessere Welt einzusetzen. In dieser positiven Grenzüberschreitung trifft er sich mit Holland Baroque. Giovanni Sollima und Holland Baroque haben gemeinsam ein einzigartiges Programm entwickelt: Im Zentrum steht J. S. Bachs 3. Brandenburgische Konzert, das Sollima in einer eigenen Komposition ehrt, indem er ein Spiegelkonzert komponiert hat. Die charakteristische Besetzung des 3. Brandenburgischen Konzerts von 3 Geigen, 3 Bratschen, 3 Celli und Basso continuo doppelt Sollima, so dass eine doppelchörige Partitur entsteht, die ihren Ursprung in der venezianischen Schule von San Marco hat, die Bach selbst sehr bewundert hat. Ecco … ein musikalisches Treffen für neugierige Musikliebhaber.


Die gesungene Kunst der Fuge
Welche Pläne hatte Bach noch mit seiner „Kunst der Fuge“? Zwar skizzierte er die großen Linien des Werkes, schuf majestätische Harmonien und schuf auf diese Weise sein eigenes „Grande Finale“ des Barocks. Und doch enthält das Werk noch so manchen Stolperstein: Die instrumentale Besetzung ist nicht abschließend geklärt, der unvollendete Contrapunctus XIV ist noch immer von Rätseln umgeben und auch über die Reihenfolge der Stücke ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Es scheint, als wollte Bach die folgenden Generationen einladen, seine Musik und die Tradition fortleben zu lassen. Eine Einladung, die Holland Baroque und Harry van der Kamp dankbar annehmen. Harry van der Kamp bearbeitete den Contrapunctus XIV schon einmal mit dem zutreffenden Text „Ein selig Ende mir bescher“. In der nun vorliegenden neuen Bearbeitung erhält jede Fuge eine andere Besetzung: Sänger und Instrumentalisten wechseln sich ab. Erleben sie die „Kunst der Fuge“ auf eine ganz neue Art: Ganz Bach, ganz Holland Baroque.


Die Brandenburgischen Konzerte
Beschreibt man die sechs Brandenburgischen Konzerte, so wimmelt es geradezu von Lobpreisungen: Virtuos, abwechslungsreich, intensiv, frisch, fröhlich. Holland Baroque möchte nicht wählen und spielt deshalb alle sechs Konzerte in einem Programm. Die Leitung wird übernommen von Lars Ulrik Mortensen.


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Johannespassion BWV 245
Das berühmte Oratorium als Drama, das sich vor allem in uns selbst als Zuhörer abspielt: Bei der Johannespassion geht es um uns. Wir sind es, die mitlaufen, schreien, vorverurteilen. Die Sänger werden zu Stellvertretern des Publikums, der Chor sind wir: ob als brüllende aufgebrachte Menge oder als erschrocken reflektierende Gemeinde. Durch die Auflösung der Trennung zwischen Bühne und Publikum ergibt sich eine völlig neue, ergreifend-persönliche Perspektive auf Bachs dramatischstes Werk. UA am 2.9.2016 Bachfesttage Köthen: http://www.bachfesttage.de/drama/


Welt und Wirkung  Bach, Brahms & Schumann

Johannes Brahms (1833-1897)
"Kyrie" aus Messe für 4- bis 6-stimmigen Chor
Johann Sebastian Bach (1685-1750)  
"Lobet den Herrn, alle Heiden" BWV 230
Johannes Brahms
"Sanctus" und "Benedictus" aus Messe für 4- bis 6-stimmigen Chor
Johann Sebastian Bach
"Ich lasse dich nicht" BWV Anhang 159 
Johannes Brahms  
"Agnus Dei" aus Messe für 4- bis 6-stimmigen Chor
"Geistliches Lied" (Paul Flemming, 1609-1640) 
"In stiller Nacht" (Friedrich von Spee, 1591-1635)
"Erlaube mir, feins Mädchen" (aus "Dt. Volkslieder")
"Die Sonne scheint nicht mehr" (aus "Dt. Volkslieder")
"Da unten im Thale" (aus "Dt. Volkslieder") 

*** ***
Robert Schumann (1810-1856) 
"Rosmarien" (Aus des Knaben Wunderhorn)
"Der Wassermann" (Justinus Kerner, 1786-1862)
"Das verlassene Mägdlein" (Eduard Mörike, 1804-1875)
Johannes Brahms  
"Waldesnacht" (Paul Heyse, 1830-1914)
"All meine Herzgedanken" (Paul Heyse, 1830-1914)
"Es geht ein Wehen" (Paul Heyse, 1830-1914) 
Robert Schumann  
"Sommerlied" (Friedrich Rückert, 1788-1866)
"Gute Nacht" (Friedrich Rückert, 1788-1866) 
Johann Sebastian Bach  
"Der Tag ist hin" (Johann Christoph Ruben, 1712)
"Nun ruhen alle Wälder" (Paul Gerhardt, 1607-1676)


Motettenzurück zum Seitenanfang

Johann Sebastian Bach "Der Geist hilft unser Schwachheit auf" BWV 226
Johannes Brahms "Warum ist das Licht gegeben" aus 2 Motetten op. 74
"Schaffe in mir, Gott, ein rein Herz" aus 2 Motetten op. 29
Johann Sebastian Bach "Komm, Jesu, komm" BWV 229

*** ***
Josef Gabriel Rheinberger Messe in Es-Dur op. 109
Johann Sebastian Bach "Singet dem Herrn" BWV 225

***

Besetzung: 24 Sänger und b.c.
Marcus Creed: Musikalische Leitung


Bach – Kurtágzurück zum Seitenanfang

György Kurtág (*1926)
Omaggio a Luigi Nono op. 16
8 Chöre nach Gedichten von Dezsö Tandori op. 23
Johann Sebastian Bach (1685-1750)  
"Komm Jesu komm" BWV 229                                                    
"Singet dem Herrn" ein neues Lied BWV 411

*** ***

Johann Sebastian Bach
Seufzer, Tränen, Kummer, Not aus der Kantate “Ich hatte viel Bekümmernis” BWV 21 (für Sopran solo)
Arie aus: “Die Seele ruht in Jesu Händen” (für Sopran solo)  BWV 127 

Luigi Nono (1924-1990)                        
Sarà dolce tacere
Canciones a Guiomar

Johann Sebastian Bach      
"Mein Stündlein vorhanden ist" BWV 429                        
"Es ist genug" BWV 60

***
Dirigent: Daniel Reuss
1 Sopran solo
Chor: 6 Soprane / 6 Alti / 6 Tenöre / 6 Bässe
Ensemble: Vla, Vc, Kb, Fl/Ob, Git, Lt, Celesta/Org, Perc
(insgesamt 34 Musiker)


Motetten von Bach und Schützzurück zum Seitenanfang

Heinrich Schütz (1595 – 1672)  
Heu mihi domine - SWV 65 aus Cantiones Sacrae (1625)
Quid commisisti - SWV 56 aus Cantiones Sacrae (1625)

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)  Jesu, meine Freude - BWV 227

*** ***

Johann Sebastian Bach
Der Geist hilft unser Schwachheit auf - BWV 226
Komm, Jesu, komm - BWV 229
Singet dem Herrn - BWV 225

***
Besetzung:
18 Sänger, Violone, Orgel
Leitung: Daniel Reuss

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CONTINUU|All'Italiana|M

Italienisches Konzert BWV 971, Clavierübung Teil II
„Amore traditore“ BWV 203
„Non sa che sia dolore“ BWV 209

*** ***
Brandenburgisches Konzert Nr. 5 BWV 1050
„Liebster Jesu, mein Verlangen“ BWV 32

***

Besetzung:
Matthias Winckhler, Bariton; Miriam Feuersinger, Sopran
2.1.1.1.1., Ob., Fl., Cem.

Bach und Italien: Ein Paar, das sich zunächst einmal nicht auf den ersten Blick erschließt. Bekanntlich waren in Bachs Notenbibliothek viele Werke italienischer Komponisten, von solistischer Musik über Kammermusik bis hin zu Kantaten und großen Vokalwerken. Viele dieser Werke sind nur zu Berühmtheit gelangt, weil sich Bach dieser angenommen und sowohl für andere Instrumente transkribiert, als auch mit zusätzlichen Verzierungen und Stimmen aufgefüllt hat. Zum Beispiel das Oboenconcerto von Marcello, Vivaldis Violinenconcerti, Contis Kantate „Languet anima mea“, um nur einige der Prominentesten zu nennen. Was aber ist mit Bachs eigenen italienischen Kompositionen? Hier gibt das Programm Antwort.

Neben den zwei einzigen Kantaten in italienischer Sprache: „Non sa che sia dolore“ und „Amore traditore“ über das Italienische Konzert, das sich weitgehend an die italienische Form des Concerto orientiert, bis zum 5. Brandenburgischen Konzert, das die Form entwickelt und verfeinert, kommen auch noch die Dialog-Kantaten zu Gehör. Die erste Aria, ein Adagio „All’italiana“, ist von dem Seufzen und der Suche gekennzeichnet, die Maria umtreibt.


CONTINUU|Herzensgeschenke|M

zurück zum SeitenanfangFür Johann Sebastian Bach waren die Jahre, die er in Köthen von 1717 bis 1723 als Hofkapellmeister verbrachte, vermutlich prägender, als die Jahre zuvor und danach. Beruflich fühlte Bach sich zunächst sehr wohl, die Werke, die in seiner Köthener Zeit entstanden sind, zeugen von hervorragenden Musikern und Instrumenten, die ihm für seine Kompositionen zur Verfügung standen.
In diesem Konzert wird nun das Privatleben des Komponisten in Köthen beleuchtet und die Ambivalenz zwischen großem Leid und großer Liebe zum Ausdruck gebracht. Inwiefern diese Liebeslieder und seine in Köthen entstandenen Kompositionen von dem Schmerz über den Tod – der dort nicht nur seine erste Frau, sondern auch einige seiner Kinder ereilte – und der Freude über die neue Liebe und den Aufbau einer neuen Familie geprägt sind, wird mit einem kurzen Pasticcio illustriert.

Mit u.a.
Improvisationen & Fantasien
Sonaten für Violine und b.c.
Rezitative & Arien (Willst du dein Herz mir schenken, Drum sucht auch Amor sein Verlangen, Ein gläubiges Herze, frohlocke, sing, scherze)

***

Besetzung:
Elfa Rún Kristinsdóttir – Violine; Daniel Rosin – Violoncello; Marie Luise Werneburg – Sopran; Elina Albach – Cembalo


CONTINUU|VORMALS-BACH|M zurück zum Seitenanfang

In diesem Programm erklingen Sonaten, die ursprünglich Johann Sebastian Bach zugesprochen - und damit in den Kreis des hochangesehenen Schaffens des Thomaskantors und in das Bachwerkeverzeichnis aufgenommen wurden -, nach weiteren Recherchen jedoch die Autorenschaft anderer Komponisten festgestellt wurde.

Johann Georg Pisendel
(1687 – 1755) Sonata á Violino solo é Basso per il Cembalo
Carl Philipp Emanuel Bach (1714 – 1788) Sonate in g-Moll für Violine und obligates Cembalo H. 542. 5 (BWV 1020)
Carlo Zuccari (1704 – 1792) Sonata X in a-Moll (BWV Anh. 184)
Anonymus Sonate in A-Dur für Violine und Basso Continuo (BWV Anh. 153)

***

Besetzung:
Elfa Rún Kristinsdóttir, Violine; Daniel Rosin, Violoncello; Elina Albach, Cembalo


CONTINUU|QUODLIBET|Mzurück zum Seitenanfang

"Ich liebe den Höchsten von ganzem Gemüte" BWV 174
Brandenburgisches Konzert Nr. 5 BWV 1050

*** ***

Concerto E-Dur BWV 1042
"Wir müssen durch viel Trübsal in das Reich Gottes eingehen" BWV 146

***

Miriam Feuersinger, Sopran; Alex Potter, Alt; Raphael Höhn, Tenor; Matthias Winckhler, Bariton
2.1.3.3.1., 3 Ob., 1 Fl., 2 Hr., Cem.

Da die Gesellschaft aus lauter Kantoren, Organisten und Stadtmusikanten bestand, die alle mit der Kirche zu tun hatten, und es überhaupt damals noch eine Gewohnheit war, alle Dinge mit Religion anzufangen, so wurde, wenn sie versammelt waren, zuerst ein Choral angestimmt. Von diesem andächtigen Anfang gingen sie zu Scherzen über, die häufig sehr gegen diesen abstachen; sie sangen nämlich nun Volkslieder, teils von possierlichem, teils auch schlüpfrigem Inhalt, zugleich miteinander aus dem Stegreif so, daß zwar die verschiedenen extemporierten Stimmen eine Art von Harmonie ausmachten, die Texte aber in jeder Stimme anderen Inhalts waren. Sie nannten aber diese Art von extemporierter Zusammenstimmung Quodlibet und konnten nicht nur selbst recht von ganzem Herzen dabei lachen, sondern erregten auch ein ebenso herzliches und unwiderstehliches Lachen bei jedem, der sie hörte“, berichtet Johann Nikolaus Forkel (Leipzig 1802) über die extemporierten, aus Volksliedern bestehenden Quodlibets der Familie Bach.
Um J. N. Forkels Zitat zu entsprechen, wird das Programm aus den verschiedenen, aus ihrem jeweiligen Kontext und Zyklus herausgeholten Werken, zwar nicht mit einem Choral begonnen, aber beschlossen.

>> mehr >> CONTINUU  M 


zurück zum SeitenanfangFahmi Alqhai / Accademia del Piacere

The Bach Album

Der Triumph des Mangels (Soloprogramm)
Die Viola da gamba war im Barock gleichzeitig privilegiert und benachteiligt: Einerseits war das Instrument aus der Continuo-Gruppe nicht wegzudenken, andererseits sind Werke, in denen es die Melodieführung übernimmt, besonders in Mitteleuropa selten. Fahmi Alqhai macht aus der Not eine Tugend, indem er - wie in in der Barockzeit üblich - Werke, hier für die Gambe, transkribiert. Aber nicht irgendwelche Werke! Fahmi Alqhai hat sich der genialen Meisterwerke für Soloinstrumente von Johann Sebastian Bach angenommen: von der Sonate a-moll für Violine solo (BWV 1003) über die Suite Nr 4 für Cello (BWV 1010) bis hin zur Partita a-moll für Flöte (BWV 1013). Die Krönung: die überwältigende Interpretation der berühmten Chaconne aus der Partita d-moll (BWV 1004). Dass diese Transkriptionen klingen, als habe Bach die Werke von vornherein für Gambe geschrieben, bezeugt natürlich das Genie Bach, aber es ist darüber hinaus Spiegel und Beweis der Excellenz von Fahmi Alqhai - als virtuoser Gambist, als kreativer, von höchstem musikalischem Verständnis geprägter Musiker, der den Mangel in Triumph verwandeln kann. 


In dulci jubilo

In Dulci Jubilo BWV 729
Liebster Jesu, wir sind hier BWV 731
Wachet auf, ruft uns die Stimme BWV 645
 - Trio Sonata Nr. 3 d-Moll BWV 527
Wenn wir in höchsten Nöten sein BWV 641
Variaciones canónicas: Vom Himmel hoch BWV 769
Ich ruf' zu dir, Herr Jesu Christ BWV 639
 - Trio Sonata Nr. 6 G-Dur BWV 530

***

Fahmi Alqhai - Diskantgambe
Rami Alqhai - Viola da Gamba & Diskantgambe
Johanna Rose - Viola da Gamba
Enrike Solinis - Laute
Javier Núñez - Orgel


Leipziger Erinnerungen 1723-1750zurück zum Seitenanfang

Trio-Sonate Nr. 3 d-Moll BWV 527
Contapunctus 8 a 3, Die Kunst der Fuge BWV 1081
14 Variationen über eine Arie (Goldberg Variationen) BWV 988
Trio Sonate Nr. 6 G-Dur BWV 530

***

Fahmi Alqhai - Diskantgambe
Rami Alqhai - Viola da Gamba & Diskantgambe
Johanna Rose - Viola da Gamba
Javier Núñez - Cembalo

Dass Johann Sebastian Bach sich dazu entschloss, seine Arbeit als Kapellmeister in Köthen aufzugeben, um als Kantor nach Leipzig zu gehen – einer schlechter bezahlten und ausgestatteten Stelle, für die seine neue Frau, Anna Magdalena, ihre Stelle als Sängerin aufgeben musste, um ihm zu folgen – ist bis heute unverständlich. Aber ungeachtet dessen, sind einige der schönsten und tiefgründigsten Kompositionen  in Leipzig entstanden, darunter die weniger bekannten und besonders faszinierenden Triosonaten für Orgel. Das Programm beginnt und schließt mit zwei dieser emblematischen und brillanten Kompositionen. Sie rahmen den VIII. Kontrapunkt à 3 aus der Kunst der Fuge ein sowie die 14 Variationen über eine Arie, genannt die Goldberg-Variationen nach dem Cembalisten des russischen Gesandten am Dresdener Hof, Hermann Carl von Keyserlingk. Keyserlingk soll angeblich seinen Cembalisten Johann Gottlieb Goldberg zu schlafloser Stunde damit beauftragt haben, ihm aus diesen Variationen vorzuspielen.

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zurück zum Seitenanfang>Collegium 1704 & Collegium Vocale 1704

Bach-Dynastie

Johann Sebastian Bach (1685-1750) - Cantata “Christ lag in Todesbanden” BWV 4
Johann Christoph Bach (1642-1703) - Motette “Fürchte dich nicht” und Motette ”Ich lasse dich nicht”
Johann Ludwig Bach (1677-1731) - Motette “Unsere Trübsal” und Missa sopra “Allein Gott in der Höh sei Ehr”
Johann Sebastian Bach - Missa g-Moll BWV 235

Collegium Vocale 1704 | 4-3-3-3
Collegium 1704 | 4-3-2-2-1, 2ob, fg, organ, theorba, harp
Václav Luks, Dirigent


Mit Anna Prohaska - Sopran & Xenia Löffler - Oboe

J.S. Bach - Kantate “Mein Herz schwimmt in Blut” BWV 199
J. S. Bach - Konzert für Oboe d’Amore A dur BWV 1055
J. S. Bach - Kantate (Hochzeitskantate) Weichet nur betrübte Schatten BWV 202
J. D. Zelenka - Sinfonia a-Moll a 8 concertanti ZWV 189 für Oboe, Violine, Fagott, Violoncello und Orchester

Collegium 1704: 5 Vl I, (1Solovl)-4 Vl II-3 Vla-2 Vc-1 Kb, 2Ob, 1 Fg, Cembalo, Theorbe
Václav Luks, Dirigent


J. S. Bach: Messe in h-Moll / Johannes-Passion / Matthäus-Passion / Weihnachtsoratoriumzurück zum Seitenanfang


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Werke für violine (solo) und Cembalo (solo)

Sonata I h-Moll für Violine und obligates Cembalo BWV 1014
Französische Suite G-Dur für Cembalo BWV 816                     

*** ***

Partita II d-Moll BWV 1004 für Violine ohne Bass
Sonata V f-Moll, BWV 1018

***

Leila Schayegh, Violine, Jörg Halubek, Cembalo