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La Scène Révoltée

Claude Debussy et le tournant esthétique 1912/13
Concert poétique et imagée


Ufuk & Bahar Dördüncü Konzept & Pianos
Mathieu Menghini Konzept & Texte
Fabrice Aragno Projektionen
Schauspieler 

Debussy, Mallarmé, Strawinsky – in einem Zuge genannt, drängt sich ein Name auf: Nijinsky! In seinen Choreographien wachsen ihre Werke über die künstlerische Moderne ihrer Zeit hinaus und werden Teil der künstlerischen Avantgarde. So kulminieren am Vorabend der Revolution Debussys Komposition und Mallarmés Dichtung in Nijinskys Choreographie „L’aprés-midi d’un faune“ von 1912 zu einem Skandalevent, steigert sich „Le Sacre du printemps“ zur Musik von Strawinsky im Jahr 1913 zu einem „Massacre du Printemps“, zu einem der größten Theaterskandale in der Musikgeschichte. Strawinskys Lautsprache mit ihrer extremen Rhythmik und Tonalität stößt zusammen mit den bahnbrechenden neuartigen und sexuell aufgeladenen Bewegungen der Tänzer auf ein erhebliches Unverständnis und Widerstand.

Für das Klavierduo Ufuk & Bahar Dördüncü, das die Herausforderung im Ungewohnten und Unbekannten sucht, in neuen ästhetischen Erfahrungen, ist die Beschäftigung auch mit den ästhetischen Brüchen und Umbrüchen der Geschichte geradezu folgerichtig. Ihre Hommage an die großen Komponisten Debussy und Strawinsky weitet sich in ihrer Musik, Bild und Text verbindenden Produktion „La Scène Révoltée“ in eine Reflexion über die explosive Kraft dieser Musik in den avantgardistischen Choreographien Nijinskys im Besonderen, aber auch über das Verhältnis von Kunst und Gesellschaft im Allgemeinen.

Texte des Dichters Mallarmé, Überlegungen und Dokumente zur revolutionären Kunst Nijinskys werden zu Debussys „L’aprés-midi d’un faune“ von 1912 und seine „Jeux“ von 1913 sowie Strawinskis „Sacre“ – jeweils in der Fassung für 2 Klaviere – vorgetragen und sprachmächtig inszeniert. Bild- und Filmcollagen des Filmemachers Fabrice Aragno – Ko-Produzent von Jean-Luc Godard – auf einer großformatigen Leinwand projeziert bilden in doppeltem Sinne den Hintergrund: Die Schwestern Dördüncü verschmelzen förmlich mit impressionistischen Tableaus und Filmsequenzen, die Bezüge zur Musik und zum Hintergrund der Musik herstellen. Ausschnitte aus Nijinskys Choreographien im Wechsel mit dokumentarischem und fiktionalem Material des städtischen Lebens um 1900, der Industrialisierung und politischer Erhebungen korrespondieren mit dem beeindruckenden Spiel der Schwestern Dördüncü, das sich von Gelassenheit zum Furor steigert: ein wirkungsmächtiges Konzert mit Konzept. 

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Première partie

•    Prélude à Scène révoltée par l'acteur et évocation des liens respectifs de Mallarmé, Debussy et des Ballets russes.
•    Lecture du poème de Mallarmé, Le Faune.
•    Transcription pour deux pianos du Prélude à l’après-midi d’un Faune de Debussy.

Deuxième partie
•    Evocation par l'acteur des péripéties ayant marqué la collaboration de Debussy, Nijinski et Diaghilev à l’occasion de la création du ballet Jeux.
•    Transcription pour deux pianos de Jeux.

Entracte : 20’

Troisième partie
•    Evocation par L'acteur de la création du Sacre du printemps, des répétitions exténuantes, du scandale de la « première », etc.
•    Transcription pour deux pianos du Sacre du printemps.

Änderungen vorbehalten

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La scène révoltée - Ufuk & Bahar Dördüncü
Le sacre de printemps - Strawinsky

La scène révoltée - Ufuk & Bahar Dördüncü
Prélude à l'après-midi d'un Faune - Debussy

La scène révoltée - Ufuk & Bahar Dördüncü
Jeux - Debussy

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Anne Röwekamp
+49 (0)30 695 6607 15
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