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sounds & clouds
... a musical gardening project


Musik von Antonio Vivaldi und Toshio Hosokawa

Jeremias Schwarzer
Letizia Renzini
Holland Baroque Society

Die Produktion sounds & clouds verbindet auf geniale Weise Alte und Neue Musik, Soundscapes und Klanginstallationen und greift dabei zwei vollkommen unterschiedliche Prinzipien der Auseinandersetzung mit Natur und Raum auf: hier die Tradition der Naturdarstellung in der europäischen und der asiatischen Musikgeschichte, dort die in den letzten Jahren zur globalen Bewegung gewordene „urban gardening“-Idee. Dabei kultiviert sounds & clouds ein im klassischen Konzert eher außergewöhnliches Element: den Raum. Das Projekt verlässt dafür den gewohnten Konzert-Rahmen: Das Publikum wird in eine physisch-musikalische Landschaft integriert, in der musikalische Elemente und Musiker zu einzelnen Objekten der Wahrnehmung werden. Das Publikum wird Teil eines imaginierten Gartens, in dem während der 70-minütigen Aufführung ein Zyklus von Dunkelheit zu Dunkelheit simuliert wird, wie ein Tagesablauf im Zeitraffer.

Musik

Die Komposition für barockes Instrumentarium von Toshio Hosokawa Singing Garden in Venice schafft eine Klanglandschaft, die vier von Jeremias Schwarzer bearbeitete Flötenkonzerte von Antonio Vivaldi auf quasi natürliche Weise umschließt. Entstanden ist ein fließendes In- und Miteinander von Alter und zeitgenössischer Musik, auf die Bühne gebracht von der Holland Baroque Society und dem Blockflötisten Jeremias Schwarzer.
Ergänzt, auch kontrastiert, wird die Musik durch Arbeiten der Künstlerin Letizia Renzini, die aus Fieldrecordings von Vogelstimmen ihrer toskanischen Heimat eine Surround-Sound-Installation entwickelt, die das Publikum beim Betreten des Aufführungsraumes empfängt. Nach dem Konzert wird die Rauminstallation mit Club-Music bespielt, die durch Sampling und anderen Techniken aus dem gleichen Material entwickelt worden ist. Damit treffen Alte Musik, Neue Musik, zeitgenössische Klanginstallation und Clubbing unmittelbar zusammen, stehen sich jedoch nicht kommentarlos gegenüber, sondern beziehen sich aufeinander.

Eine Produktion des Radialsystem V in Kooperation mit der Holland Baroque Society, der Internationalen Orgelwoche Nürnberg, dem Festival van Vlaanderen Kortrijk und den Montforter Zwischentönen. Gefördert aus Mitteln der Kulturstiftung des Bundes.

Konzertdesign Folkert Uhde
Blockflöten und Musikalische Leitung Jeremias Schwarzer
Videos und Soundinstallation Letizia Renzini
Licht Jörg Bittner
Dramaturgie Ilka Seifert
Orchester Holland Baroque Society

 

Komposition für barockes Instrumentarium Toshio Hosokawa: "Singing Garden in Venice"
zu Antonio Vivaldi: Vier Konzerte aus Concerti, op. 10 (Fassung für Bläser und Streicher, rekonstruiert)

Uraufführung: 07.05.2015, Kortrijk (Flandern Festival)
26.06.2015, 18 und 21 Uhr, Nürnberg (Internationale Orgelwoche)
10./11.10.2015, Berlin (RADIALSYSTEM V)
20.10.2015,  Amsterdam
02./03.07.2016: Feldkirch (Montforter Zwischentöne)

 

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Kirsten Junglas
+49 (0)30 6956607-13
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